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Aussichtsturm Diana in Karlsbad – seine Geschichte

Es war der Karlsbader Bürger und Messerschmied Václav Drumm, der im Jahre 1804 die über dem Kurort Karlsbad aufragende Anhöhe mit herrlicher Aussicht für den Tourismus erschloss. Zusammen mit seinem Onkel, dem Historiker und Chronisten August Leopold Stöhr, hieb er eine Schneise in den Wald und errichteten auf der Anhöhe zwei Ruhebänke und eine Aussicht. Das ganze 19. Jahrhundert über priesen zeitgenössische Stadtführer diesen Ort als besten Blick auf Karlsbad.

Seilbahn 1909 wurde die Standseilbahn zum Gipfel erbaut, in den Jahren 1912 – 1914 erbaute die Baufirma des Karlsbader Baumeisters František Fousek hier dann nach Plänen des Karlsbader Architekten Anton Breinl eine Jagdhütte mit angrenzendem Aussichtsturm. Am 27. Mai 1914 wurde der Aussichtsturm feierlich seiner Bestimmung übergeben. Sofort nach seiner Fertigstellung wurde er zum beliebten Ausflugsziel der Karlsbader Kurgäste. In der Ersten tschechoslow. Republik war er nach Hans Kudlich (1823-1917), einem ehemaligen Abgeordneten des Reichstags und österreichischen Revolutionär benannt, der u.a. auch den Antrag auf Aufhebung des bäuerlichen Untertänigkeitsverhältnisses (Robot und Zehent) formulierte; nach 1945 wurde er kurz Beneš-Turm genannt. Letztendlich bürgerte sich der Name Diana ein.

Der Aussichtsturm Diana ist ein mächtiger, viereckiger Backsteinbau mit gebrochenen Ecken, der von einem ebenfalls viereckigen Steinsockel aufragt; zusammen mit der aufgesetzten Aussichtsplattform mit überdachtem hölzernem Umgang erreicht er eine Höhe von 40 m. Zum Aussichtsumgang in 35 m Höhe gelangt man entweder über die 150 Holzstufen einer gegen den Uhrzeigersinn gerichteten Wendeltreppe oder einfacher per Personenaufzug. Vom Turm bietet sich eine spektakuläre Aussicht auf praktisch ganz Karlsbad, die Flusstäler von Eger/Ohře und Tepl/Teplá und einen großen Teil der Kurwälder. In nördliche Richtung dann auf das Erzgebirge/Krušné hory mit dem Keilberg/Klínovec, in östliche Richtung auf das Duppauer Gebirge/Doupovské hory und in südwestlicher Richtung auf den Kaiserwald/Slavkovský les. Bei klarem Wetter ist bis in eine Entfernung von 70 km zu sehen, ja in west-südwestlicher Richtung sind sogar die Züge des Fichtelgebirges/Smrčiny zu erblicken.

1981 wurde der Aussichtsturm Diana in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen.

Zu den berühmtesten Besuchern des Aussichtsturmes Diana gehörten u.a. Goethe, Körner und Freud.

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